Lösungsansatz
Enterprise Architecture Management (EAM) bietet einen systematischen Ansatz, um die Gesamtheit von Geschäftsprozessen, Anwendungen, Daten und Technologien zu erfassen, zu modellieren und strategisch weiterzuentwickeln. Durch die Verknüpfung von Business- und IT-Perspektive werden Abhängigkeiten transparent, Synergien identifiziert und eine fundierte Steuerung von Veränderungen ermöglicht. Aus den ermittelten Wechselwirkungen und Abhängigkeiten lässt sich der Impact geplanter Änderungen in Budget, Zeit, Ressourcen und Organisation gezielt steuern. Gleichzeitig werden Hotspots sichtbar – etwa bei Business Continuity, Vendor-Lock-ins oder Skalierungshemmnissen. So werden zielgenaue Investitionen und Transparenz über wesentliche Maßnahmen möglich. EAM schafft damit die Grundlage für eine nachhaltige Transformation und kontinuierliche Optimierung der Unternehmensarchitektur.
Vorgehensweise
- Erhebung und Modellierung der aktuellen Enterprise Architecture (Ist-Zustand)
- Entwicklung eines Zielbilds für Business-, Application-, Data- und Technology-Architektur
- Definition und Etablierung von Architekturprinzipien, Standards und Governance-Strukturen
- Einführung geeigneter Tools (z. B. Ardoq, LeanIX, ADOIT, ArchiMate) zur Dokumentation und Steuerung
- Aufbau von Steuerungsprozessen wie Architektur-Boards, Review-Gates und Capability Maps
- Unterstützung bei konkreten Transformationen, z. B. Cloud-Migration oder Application Landscape Modernization
Dauer
- Typischer Zeitrahmen*: 2–12 Monate
- Erste Ergebnisse (Transparenz und initiale Zielbilder): 2–3 Monate
- Vollständige Implementierung von Governance, Tools und Prozessen: 6–12 Monate
- *Einflussfaktoren: Datenqualität, interne Ressourcen, Change-Bereitschaft, gewählte Tool-Landschaft
Ergebnisse
- Dokumentation der Ist-Architektur mit vollständiger Übersicht der Geschäftsprozesse, Anwendungen, Daten und Technologien
- Zielarchitektur mit klar definierten Business-, Application-, Data- und Technology-Architektur-Komponenten
- Architekturprinzipien, Standards und Governance-Frameworks
- Implementierte Tools für die Dokumentation und das Management der Architektur (z. B. Ardoq, LeanIX, ArchiMate)
- Etablierte Steuerungsprozesse zur Architektur-Governance (Boards, Review-Gates, Capability Maps)
- Roadmap und Handlungsempfehlungen für konkrete Transformationsinitiativen
Nutzen
- Erhöhte Transparenz und bessere Entscheidungsgrundlagen
- Reduktion von Komplexität und technischen Schulden
- Effiziente Steuerung von Transformationen und Innovationen
- Optimierte Investitionen durch klare Governance und Planung
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